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in ſich hinunterkämpfen, ſo wird almälig der Riß zwiſchen Ihnen und der Mutter immer größer. Es iſt ja Ihre Pflicht, ſich ihr anzubequemen!“
Johanna blickte zu Boden und erröthete.„Sie haben recht, ich weiß es“, ſagte ſie und in ihren Wim⸗ pern blinkte ein verrätheriſches Naß.„Ich fühle deut⸗ lich meine Fehler, und möchte ſie gern verbeſſern. Glauben Sie mir, wenn ich jemanden hätte, der der mir vertraute und mir gut wäre... und dem ich ein offenes freundliches Vertrauen entgegen tragen dürfte,— da könnte ich alle meine Fehler ablegen, da ½ würde ich ſeinetwillen mich unabläſſig bemühen, recht brav und vollkommen zu werden!“
Otte ward verlegen, denn dieſes Geſpräch nahm eine verzweifelt perſönliche Wendung; er durfte nicht verſtehen, was vielleicht hinter dieſen Worten lag. Es
erſchien ihm wie ein Unrecht gegen Johanna's Vater, daß er nur auf dieſe Gegenſtände eingegangen.„Aber Sie haben ja einen ſolchen Freund und Vertrauten, mein Fräulein!“ erwiderte er mit einer Wärme, daß Johanna erwartungsvoll zu ihm aufblickte;„an weſſen Lob und Freude und Vertrauen könnte Ihnen mehr — gelegen ſein, als an denen Ihres Vaters?“
3 Johanna erglühte tief und ſenkte das Auge wieder mit einem Seufzer.„Ich habe Papa's Vertrauen
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