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was Thörichteres iſt, als was ich Ihnen gegenüber ge⸗ than habe. Ich ſchäme mich allerdings meiner That nicht, denn es machte mir ſo viele Freude, Ihnen die⸗ ſes Notizbuch zu verfertigen, allein dennoch dürfte Papa nie etwas davon erfahren, denn er ſähe darin nur wieder einen meiner tollen Streiche, und um ſeinet⸗ willen bitte ich um Ihre Discretion!“ Otte legte mit ſtummer Geberde die Rechte auf's Herz.„Es wird Sie überraſcht haben, mein kleines Angebinde in der Schach⸗ tel zu finden, und es war wiederum ein unbeſonnener Streich von mir, die jähe Eingebung eines Augenblicks. Ich hatte die Abſicht, es Ihnen anonym zuzuſenden, aber die Gelegenheit war ſo verlockend— ich konnte der Verſuchung nicht wirſtehen, und doch— doch würde ich mich ja vielleicht verrathen haben, wenn Sie es un⸗ ter den anderen Geſchenken gefunden hätten, ohne es zuvor bemerkt zu haben. Es blieb mir alſo nichts Andres übrig, als den Zettel hineinzulegen. Ich weiß, dieß war unzart, und ich habe es ſo bereut, daß ich... daß ich die ganze Nacht kein Auge geſchloſſen habe. Was mußten Sie von mir denken?“
„Mein Fräulein, dieſe Erklärung verbindet mich Ihnen noch inniger“, entgegnete Otte;„ſeien Sie mei⸗ ner aufrichtigſten Dankbarkeit und ſtrengſten Discretion verſichert.“ Er erfaßte ihre Hand und drückte ſie leiſe;
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