Teil eines Werkes 
2. Band (1872)
Entstehung
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damit weggeeilt war um ſie einzupacken; wie ſie dann mit einer gewiſſen ſcheuen Befangenheit ihm die Pappſchachtel wieder eingehändigt, gleich als ob das Gewiſſen ihr ſchlage, daß ſie ihr Geſchenk heimlich dort hineingeſchmuggelt, oder, als ob ihr bange geweſen ſei, wie er dieß Geſchenk aufnehmen werde, wenn

er es finde. Selbſt als das Dienſtmädchen all die

anderen Geſchenke heraufbrachte, die er geſtern Abend noch unten bei den Fräulein Valentin gelaſſen und ihm ein kleines Päckchen in Zeitungspapier in die Au⸗

gen fiel, das er geſtern Abend nicht bemerkt hatte;

als er beim Oeffnen deſſelben nur ein paar grauwollene Strümpfe und ein paar Pulswärmer von bunter Wolle darin fand und ein mit einer Stecknadel angeſteckter Zettel mit den Worten:Wenig zwar, aber von Her⸗ zen und mit aufrichtigen Segenswünſchen von einer dankbaren Schülerin H. S., ihm Hedwig als die Geberin verrieth, die ſchüchtern und verſchämt die arme Gabe vielleicht heimlich unter die anderen Sachen ver⸗

ſteckt hatte, ſelbſt dann wollte der Alles beherrſchende

Gedanke an Johanna nicht weichen. Ja ſelbſt als Heinrich ſich an ſeine Schreibkommode ſetzte um an die Seinigen nach Waldenburg zu ſchreiben, war er zerſtreut und mit ſeinem Brief unzufrieden, ſchloß daher die Kom⸗ mode, kleidete ſich an und ging auf einem Umweg über