Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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bat ſie ſie um oͤftere Briefe. Gott will ich mein Leben weihen, ſagte ſie,der Welt entſagen, in der mir alle irdiſchen Freuden, an denen ich ſonſt ſo reich war, genommen ſind und unter Andacht und Gebet fuͤr Dich, werde ich in einem Kloſter meine Tage beſchließen. Haͤrme Dich nicht um mich, wenn mein Herz erſt allen Erden⸗ ſchmerz uͤberwunden hat, dann wird mir wohl wie im Himmel ſeyn. Franz iſt gut, ich glaube, Du wirſt eine h Gattin werden. 2

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ohanna weinte, aber ſie ließ ſich be⸗ ruhigen.

Am Morgen der Abreiſe nach der Schweiz, als die Comteſſe ihr geliebtes Hauteverd, wo ſie ſich ſeit ihrer Jugend⸗ zeit ſo gluͤcklich fuͤhlte, verlaſſen ſollte, ſchwamm ſie in Thränen. Sie bat ihren Gatten, in einem Lande zu bleiben, wo ſo viele Calviniſten blieben, die ſich gefahrlos