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licher Liebe mit einander lebten, wollten es nicht, daß ſie durch den Eheſegen fruͤher mit einander verbunden wuͤrden, als ſich die Unruhe in Frankreich gelegt und ſie ſich in Zuͤrich wohnhaſt niedergelaſſen hätten. Der Comte billigte dieſen Plan gar ſehr.
Auf die Nachricht des Pfatrers von Hauteverd, daß zwiſchen den Katholiken und Calviniſten der angefuͤhrte Vergleich
zu Stande gekommen ſey, kehrte der Comte
mit ſeiner Familie auf ſein Stammſchloß zuruͤck. So bald hatte die Marquiſe die Erſcheinung ihrer Tochter noch nicht er⸗ wartet. Faſt ſank ſie in Ohnmacht vor Freude, als ſie ſie erblickte. Wie viel hatte ſie ihr zu ſagen und zu klagen! Des ermordeten Vaters aber wurde wenig ge⸗ dacht. Zwar ſchauderte ſie anfangs vor
dem Anblicke Martreu's zuruͤck, den ſie un⸗
bezweifelt fuͤr den Moͤrder ihres Gatten hielt; aber ſein edles Gemuͤth ſoͤhnte ſie
bald wieder mit ihm aus. Franz aber und


