Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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es Jeſus ſelbſt gelehrt hatte, daß in der katholiſchen Kirche Gebraͤuche, Lehren und Satzungen herrſchten, von denen im N. T. kein Wort ſtand, in dem ſie täglich las, und deſſen einzelne Stellen, die ſie nicht recht verſtehen konnte, der alte Comte ihr erklaͤrte, da ſagte ſie:Ich folge der Ueberzeugung meines Verſtandes und Ge⸗ wiſſens, dem Drange meines Herzens und bekenne mich hinfort zu dem Glauben der Reformirten. Mit feierlichem Ernſte ſagte der Comte:So hat Gott auch dieſe Wand niedergeriſſen, die uns noch trennte, ſo ſind wir nun Eins in der Liebe, im Glauben, in der Hoffnung. Run erſt biſt Du meine Tochter ganz. Kein menſch⸗ liches Zureden, der Geiſt der Wahrheit, der Deine Seele erleuchtete, hat geſiegt. In Zuͤrich, meine Johanna, nicht früher ſollt Du zu einem Mitgliede unſeres Glaubens feierlich geweiht werden.

Die beiden Paare, die in geſchwiſter⸗ 5