— 199—
Streich mit dem Schwerte nach Montes⸗ quieu's Kopfe, mit einer Kraft, als ob er
ſeinen Leib in zwei Hälften theilen wollte.
Durch eine raſche Biegung, die Montes⸗ quieu macht, fehlt der Hieb. Das Schwert
Franzens fährt in einen nahe ſtehenden
Liſch, die Klinge ſpringt und er hat nur noch den Griff und ein kleines Stuͤck vom Schwerte in der Hand. Fliehen konnte er nicht, die Thur war hinter Montesquieu. Er ſucht Schutz neben einem Schrankez aber kein Wort der Bitte, ſein Leben zu ſchonen, koͤmmt uͤber ſeine Lippe. Entwaffnet, dem Moͤrder preis ge⸗ geben, iſt der Comte, er ruft:„Leb' wohl, Johanna, folge mir, dort ſehen wir uns wieder!“
Jetzt fährt Montesquieu mit dem Schwerte in die Höhe, um mit einem
Steich ein Leben zu enden, das ihn nie
hatte, und jetzt ſtößt Zobunnn im


