Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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zum Verderben. Zoͤgere nicht, um Gottes⸗ willen bitte ich Dich!

Jetzt hoͤrte man raſch und mit feſtem Schritt die Treppe hinauf kommen.Gott, rief Johanna aus,wenn mein Vater dies waͤre! Wenn der kaͤme, Dich zu retten oder zu toͤdten!Es iſt ſicher Mar⸗ treu, der zu mir flieht, daß wir uns ein⸗ ander Beiſtand auf Leben und Tod leiſten. Aber es iſt Montesquien, ſchon mit Blut beſpritzt, er hat das Schwert in der Hand, das er in die Bruſt des Calviniſten, in dem er zugleich ſeinen Nebenbuhler haßt, ſtoßen will. Wuth und Rache blitzt aus ſeinen Augen. Er ſtutzt einen Augen⸗

blick ſchweigend, als er Johannen erblickt

und ſpricht dann mit Hohn im Geſicht: Finde ich Dich, Liebespaar, ſo zuſammen, ich will euch trennen.. Johanna fäht Montesquieu in die Arme, ſie fleht ihn an, das Leben ihres Geliebten zu ſchonen. Er ſchleudert ſie zuruͤck. Franz thut einen