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Zimmers tritt, findet er den ehrwürdigen
Greis betend auf den Knien. Dieſer An⸗ blick eines Andachtsvollen, der in ſeinem Schmerze Linderung deſſelben von Gott er⸗ fleht, dem Arm und Hand verbunden ſind, 5 dem zugleich ſtille Ergebung und Helden⸗ groͤße, die er weiſe und gutig oft bewies,
auf dem blaſſen, geiſtvollen Geſichte liegt, dieſer Anblick kann den rachevollen Guiſe nicht ruͤhren, der jedes andere Menſchen⸗ herz erſchuͤttert haͤtte. Als Coligni den Herzog erkannte, als er die blitzenden
Schwerter ſah, konnte er es leicht ahnen,
daß es auf ſein Leben abgeſehen ſey. Er erlaubte ſich keiner Bitte um Schonung,
aber er ſagte zu ſeinem Moͤrder:„Fünger
Menſch, mein graues Haar ſollte Dir Ehr⸗ furcht gebieten; aber thue nach Gefallen, Du kannſt mein Leben nur um wenige
Zige abkurzen.“ Dies ſprach er zu ei⸗ nem gewiſſen Behm, welcher der erſte der
Rotte war, einem Deutſchen. Der Sind⸗
che ſchaudert vor der böſen That


