Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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er's doch fuͤr klug, gewiſſe Vorkehrungen im Stillen zu treffen, um moͤglichen Ge⸗

fahren zu entgehen. Der Reitknecht brachte

Franzen einen Brief von Hauteverd, in welchem der Vater ihn bat, Paris auf einen Monat zu verlaſſen und zu ihm zu kommen.

Als Johanna ins Haus trat, merkte ſie es bald, welche Unruhe in demſelben herrſchte.„Da iſt ſie!“ rief ihr der Kam⸗ merdiener entgegen. Sie eilte nach dem

Zimmer ihrer Mutter hin Als dieſe ſie er⸗

blickte, die in Thränen gebadet war, ſagte ſie:„Maͤdchen, hatteſt Du den Verſtand verloren, als Du aus dem Wagen ſprangſt? Ach, es iſt ein Wunder, daß ich noch lebe!

Habe ich's um Dich verdient, daß Du

mich ſo aͤngſtigteſt? Wenn Dein Vater das erfährt! Wo warſi Du? Rede die Wahrheit!“— Mit ruhiger Faſſung ſagte ſie:„Mutter, ich erkenne mein Unrecht und jede Strafe will ich leiden, ob ich auch