Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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— 179— niſten beſchloſſen haͤtten. Johanna habe ihm deshalb wichtige Nachrichten insgeheim mitgetheilt, doch konne er ihnen nicht ganz trauen. Vorſicht ſey noͤthig. Man ſolle die beſten Sachen in Sicherheit bringen, Wachen ausſtellen, die Pferde angeſchirrt halten, und ſich einen Zufluchtsort auser⸗ ſehen, wo man unter Katholiken nichts furchten duͤrfe. Den Brief ſandte Franz durch ſeinen Reitknecht nach Hauteverd ab und band es ihm auf die Seele, ihn wie ein Heiligthum zu verwahren. Ob auch der Comte an die Wahrheit dieſer Neuig⸗ keit nicht glaubte, weil die Tage der Poch⸗ zeit Margarethens, der Schweſter des Königs, mit Heinrich von Navarra, einem Freunde der Reformirten, nahe waren, weil der Admiral Coligni in einem Briefe das freundlichvertrauliche Betragen des Foͤnigs gegen die Calviniſten nicht genug rühmen konnte und die Verſicherung gab, daß kein Aufruhr zu fuͤrchten und der Friede unter den Partheien feſt gegrundet ſey; ſo hielt