Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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eines ſo ſchoͤnen, jungen Maͤdchens, oͤffnete

die Thuͤr und ſprach:„Da iſt der Comte.“

Sie that einige Schritte und fiel ihm in die Arme, er erkannte ſie und war vor Entzücken und Verwundetung ſtarr.„Ach,“ ſo rief er wie ein Verzweifelter aus, „Johanna, meine Johanna, ich kann noch nicht mit Dir fliehen, meine Ehre leidet es nicht, ich gehoͤre noch dem Regimente und habe den Abſchied nicht! Willſt Du nach Hauteverd, Dich dort verborgen zu halten, bis ich Dir nachkommen kann?“

„Nicht fliehen,“ erwiederte ſie mit bebender Lippe,„aber Dir ein wichtiges Geheimniß entdecken, darum komme ich zu Dir. Aus dem Wagen ſprang ich, als ich mit meiner Mutter die Straße voräber⸗ fuhr, um zu Dir zu eilen. Die Arme, ihren Schmerz kann ich mir denken! Ich

furchte ihre Strafe nicht! Das Heiligſte

was ich habe, ſteht auf dem Spiele, und da ſchwindet jede Rückſicht.“.