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war, als ob ihr vor Liebe und Mitleid das
Herz brechen wollte.
Unterdeß war der Pfarrer auf dem Schloſſe angekommen, um achtungsvolle Geſinnungen gegen den Marquis zu offen⸗ baren, deſſen nahe Abhreiſe bevorſtand. Es war ihm wohl bewußt, daß der Capi⸗ tain Montesquieu vom Hofe beauftragt war, die Familie von Chartreu nach Paris abzuholen, und daß dieſer derſelbe war,
welcher die ruͤhmliche That, durch den
Mord an dem Prinz Condé nach der Schlacht von Jvernac, veruͤbte. So lieb es
ihm war, daß die Familie das Dorf ver⸗
ließ, da er fuͤrchtete, die calviniſtiſchen Montremi's wuͤrden ſich in demſelben ein⸗ niſten und nachtheilig auf catholiſche Grund⸗ ſätze wirken, und er ſich waͤhrend der An⸗
weſenheit der Abdlichen auch manchen
Zwang anthun mußte, wofur er keine Ent⸗ ſchädigung hatte, ſo bezeugte er doch mit
vielen, Worten ſein Bedauern uͤber den
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