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gegnet,“ erwiederte ſie,„als ich's fürchte. Reiſet nur nach Paris und laßt mich hier, dort erwarten mich viele Leiden, ſie ſind
mir gewiß.“—„Du rredeſt räthſelhaft,“
ſprach die Mutter,„und Dein Weſen iſt
mir ungewiß. Wie groß war Deine
Freude, als Du von der Reiſe nach Paris hoͤrteſt, und nun willſt Du in Chartreu bleiben? Welche Freuden erwarteſt Du denn hier, und welche Leiden dort? Es iſt Beides vielleicht Tauſchung und Betmg
der Einbildung.“—„Ach nein, Mutter,
diesmal nicht. Giebt es denn nicht immer Menſchen, die mit und ohne Vorſatz ge⸗
ſchaͤftig ſind, Galle in den Becher unſerer
ſußeſten Freuden zu ſchütten?“—„Aber wer haͤtte Dir das hier und eben jetzt ge⸗ than?“—„Montesquien,“ ſagte ſie,„als Du mich mit ihm allein ließeſt und mit der Chamboiſe zur Pächterftau gingſt. Wie ein ungeſtuͤmer Liebhaber, der ſeine
Braut mit läſtigen Liebkoſungen beſturmt, juſt ſo geberdete er ſich. Er riß meine


