Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

5

Marquis mit wohlgewaͤhlten Worten ſeine Unterredung mit Johannen und theilte ihm ſeine Hoffnungen mit. Der Ma quis gab ihm ohne Bedenken ſeine Zuſtimmung zur Verhe rathung mit ſeiner Tochter und machte nur de Bmerkung:„Zu raſch, zu raſch iſt Alles gekommen, beſinnen Sie ſich noch reiflich. Solche Schritte kann man nicht ſo leicht zuruͤck thun. Mit mei⸗ ner Tochter will ich uͤber die Sache noch nicht reden. Beſuchen Sie mich oͤfter in Paris. Am beſten iſt's, wenn ſie das Ja⸗ wort dem Brautigam ſelber giebt. Wir wollen ſie nicht übereilen. Lieber Capi⸗ tain, wenn die Leidenſchaft Sie nur nicht geblendet hat, und die wiederkehrende Ver⸗ nunft zauberiſche Gemaͤlde verwiſcht.“— „Was iſt Leidenſchat?“ fragte Montesquieu. „Junge Thoren laſſen ſich von ihr gaͤngelnz ich habe das Alter erreicht, wo der Ver⸗ ſtand mit der Liebe im Bunde nichts be⸗ ſchließt, was ihn ſpaͤter gereuen kann. Aber eine Frage: Wird mein Glück auch