„wuͤrde ich Sie bitten, heute Abend mein Gaſt zu ſeyn, wenn ſich der Pfarrer nicht haͤtte zu einem Beſuche melden laſſen, der
gewiß Abſchied von mir nehmen will Sie fuͤhlen ſich nicht wohl in der Naͤhe des geiſtlichen Herrn. Viel lieber haͤtte ich
Sie bei mir geſehen, als den Pfarrer, aber ich durfte ſeine Anmeldung nicht zuruck⸗ weiſen, denn wer es mit einem Geiſtlichen verdirbt, der iſt in Geſahr, wie von einer
gereizten Spinne oder Schlange geſtochen
zu werden.“—„So,“ ſagte der Pachter laͤchelnd,„wiſſen Sie das auch? Ich habe es in Chartreu oft erfahren, ohne Anlaß dazu gegeben zu haben. Herr Marquis,
wmorgen wuͤnſche ich Ihnen noch ein Lebe⸗
wohl.“
Als der Marquis wieder im Zimmer war und bei ſeinem Gaſte ſein langes Außenbleiben emtſchuldigte, ſchlich ſich die Marquiſe fort. Montesquieu erzählte dem
„Gern, ſehr gern,“ ſagte der Marquis,
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