Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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daß ihr Herz dem Comte allein ergeben

iſt, liebe Chamboiſe, welch ein Sturm

wird dann losbrechen! Sicher trifft mich das Ungewitter dann am haͤrteſten. Ach, es iſt die Zeit gekommen, und das hätte

ich nie geahnet, wo ich mich ungluͤcklich

nennen muß, daß ich die Mutter einer ſolchen Tochter bin. Zum Verderben hat

eine boͤſe Macht juſt dieſen Montesquieu

herbeigefuͤhrt. Stehen Sie mir bei in meinem Schmerze und helfen Sie mir tragen, wenn die Buͤrde, die mir aufgelegt

iſt, unerträglich werden ſollte. Ob ich

nicht kluglich thaͤte, wenn ich an den Comte de Montremi ſchriebe, ihm die Lage der Dinge meldete, daß er bei dem Sohne ſeine väterliche Autoritaͤt in Kraft ſetzte und ihn von Johannen abzoge? Was rathen Sie?“—„Mar uiſe, da kann ich nicht rathen,“ erwiederté die Gouvernante, die es aus Erfahrung wußte, wie übel der Lohn eines ſolchen Rathgebers in zweifel⸗

haften Fallen iſt.