ſeine Gattin nicht waͤrmern Antheil an dem
Heirathsplane nahm, daß ſie Bedenklich⸗
keiten aͤußerte, daß ſie nicht gelobte, durch muͤtterliche Ermahnungen, durch Zureden ſie zu ſtimmen, wenn es noͤthig ſeyn ſollte. Im Ganzen beruhigte er ſich mit den Aeußerungen Montesquieu's, mit ſeiner Klugheit, die er anwenden werde, ein WMaͤdchen in ſein Netz zu ziehen, das nicht ohne Gefuͤhl war und viel Sinn fuͤr das Schoͤne, Gebildete verrieth.
Indeß Gedanken und Empfindungen uͤber die vorhabende Heirath wechſelten und der Marquis mit ſeiner Gattin die Huld der Königin rühmten, und er es ihr nun ſelbſt geſtand, wie ſchlecht ihm der Aufenthalt in Chartreu gefallen hatte und man den Jubel der Dienerſchaft hoͤrte und aus ihren Mienen las, die ſich freuete, das egyptiſche Quaͤlhaus gegen das ſchoͤne Canaan zu vertauſchen, begegnete Montes⸗ quieu eine eigene Sache, in die er aus


