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„Wenn ich's auch nicht furchte, ſo waͤre es
doch moͤglich. Gefaͤllt ein Juͤngling immer
der Tochter, den die Eltern ſich zum Schwiegerſohn wuͤnſchen? Es war ja oft der Fall, daß Eltern die Wahl ihrer Toch⸗ ter nicht billigten.“—„Wenn Johannen dieſer Montesquieu nicht gefiele, ſo mußte
ich an ihrem Vetſtande, an ihrem Ge⸗
ſchmacke, an jener Neigung zweifeln, die ein junges, unverdorbenes Herz zu einem ge⸗ liebten Gegenſtande hinzieht. Wie weibiſch, weichlich erſcheint mir der Comte de Mar⸗ treu nach eurer Schilderung, maͤnnlich und kuhn ſteht dieſer Montesquieu da, und ein ſolches Weſen iſt bei den Schoͤnen ſehr empfehlend. Uebereilen wollen wir die
Tochter auch nicht, ſie wird es ſelbſt ver⸗
rathen, wie ſie gegen Montesquieu denkt. Als ſie mit ihm aus dem Garten kam, da leuchtete ihr Angeſicht vor Freude.“—„Traue nicht dem Scheine, er hat uns oft betrogen.“
Es war dem Marquis nicht lieb, daß
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