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finden, und ſie nur dem zur Gattin geben, ſo wird ſie als Nonne im Kloſter ſterben muͤſſen.“
„Was Du fuͤr gut findeſt; ſoll auch mir recht ſeyn,“ erwiederte ſie.„Es fiel mir wohl nie ein, mich Deinem Willen hartnaͤckig entgegen zu ſtellen. Einen Plau
zu vereiteln, durch den Du das Gluͤck Dei⸗
ner einzigen Tochter bezweckſt, das werde
ich nicht, ich muͤßte denn offenbar einſehen,
daß er falſch berechnet ware. Mit mir waͤrſt Du alſo über dieſen wichtigen Punkt fertig, daruber waͤren wir einverſtanden; aber was Johanna dazu ſagt, wenn ſie um ihre Liebe gegen den Capitain gefragt werden muß, das liegt uns noch im Dunkeln. Und
die Freiheit, ſelbſt zu waͤhlen, wirſt Du ihr
doch laſſen und ſie durch Zwang nicht empören und auch Dich nicht empoͤren laſſen, wenn ſich ihre Natur gegen die projektirte Verhei⸗ rathung ſtraͤubt?“—„Fuͤrchteſt Du denn das, weißt Du ſchon mehr von ihr als ich?“—


