Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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Ein ſolcher gebildeter Verſtand, in dieſer Jugend noch, treibt mit dem Herzen und der Wahrheit keinen Spott, wie's die Heuchelei und Verſtellung thut. Er hat vielleicht eine rauhe Außenſeite, aber weich, biegſam und milde iſt ſein Gemuͤth. Er hat mir's nur zu deutlich zu verſtehen ge⸗ geben, wie zaͤrtlich geneigt er unſerer Toch⸗ ter iſt, wie er ihre Vorzuͤge ſchaͤtzt und den Juͤngling beneidenswerth nennt, der ſie als Gattin küßt. Zwar konnte ich ei⸗ genmaͤchtig handeln, aber Du weißt, wie

ich meine Freiheit Deinem Rathe unter⸗

werfe, wie mir von jeher das Gelungenſte, das Du nicht billigen konnteſt, kein Vergnuͤ⸗ gen machte. Ein Gluͤck, an dem wir Beide gleichen Antheil hatten, war uns immer das liebſte. Nun aber, meine ich, Du darfſt weiter nichts gegen Montes quieu haben und Dich ſeinem Plane nicht in den

Weg ſtellen, wenn er bei uns ernſtlich um

Johannens Hand wirbt. Willſt Du einen fleckenreinen Jungling fuͤr Deine Tochter