Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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Frrthum gerieth, welche er aber zu ſeinem Vortheil zu benutzen ſuchte.

Als er den Marquis verließ, um ſich auf ſeiner Stube umzukleiden, verfehlte er die rechte Thuͤr und kam auf das Zimmer der Gouvernante. Der Mann mit ſeiner

Geiſtesgegenwart war gleich gefaßt, als

er's aus den Blicken der Gouvernante las, daß ſie ihn verwundernd anſah und uͤber ſeinen Beſuch ſtaunte.„Sie haben wohl die rechte Thuͤr verfehlt?“ ſagte die Gou⸗ vernante mit lächelnder Miene.„Erlauben Sie, daß ich Ihnen Ihr Zimmer anweiſen darf.“„Sie war von ihrem Sitze aufgeſtanden, ihm einige Schritte naͤher ge⸗ treten. Er nahm ihre Hand und erwie⸗

derte:„Fuͤr Ihre Gefaälligkeit danke ich

Ihnen und betheure es, ich habe mich nicht geirrt. Sie, Sie wollte ich auf einige Augenblicke beſuchen. Weiſen Sie einen

Gaſt nicht zuruck, der in der Abſicht zu

Ihnen köͤmmt, um Ihnen achtungsvolle