Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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der durch feine Lehrmeinungen die Aus⸗ ſpruͤche der Concilien, Wallfahrten, Abſolu⸗ tion, die Verdienſtlichkeit der Heiligen ꝛc. be⸗ ſtritt und ihren Werth herabſetzte. Dieſen Vogel glaubte er an den Leimruthen der Liebe gefangen zu haben und es ſollte Alles aufgeboten werden, ihn nicht wieder entſchluͤpfen zu laſſen. Bei weiterm Nach⸗ denken ſtellte der Marquis auch folgenbe Vermuthungen zuſammen: Montes quieu liebte deine Tochter gewiß ſchon früher, als er ſie hier in Chartreu ſah, nur ver⸗ borgen trug er Liebe fuͤr ſie in ſeinem Innern; und hier will er ihr Wort und Sprache geben. Iſt's nicht die Koͤnigin ſelbſt, die ihn ſchaͤtzt und meine Johanna faſt mutterlich liebt, im Einverſtaͤndniß mit ihm? Ob ſie auch mit großen Planen beſchäf⸗ tigt iſt, der Weiberſinn, der gern Heirathen ſtiftet, verleugnet ſich nirgends. Es brannte ihm auf der Seele, er wuͤnſchte ſeine Ver⸗ muthungen ſeiner Gattin mitzutheilen, er wollte es nochmals verſuchen, ihr Urtheil