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guͤnſtiger fuͤr den vermeintlichen Braͤutigam zu ſtimmen, und es war ihm recht verdrieß⸗ lich als er hörte, daß ſie mit Johannen beim Anzuge beſchaͤftigt war, wo er ſie nicht ſtören durfte.
Unterbeß legte ſich die Mutter, als ſie
mit der Tochter allein war, auf's Forſchen,
was Montesquieu die lange Zeit mit ihr geredet haͤtte, wo ſie mit ihm im Garten
allein war.„Mutter,“ ſagte Johanna,“ ich
kann Alles offen und wahr erzählen, da es
meinen Verſtand ergötzt, aber mein Herz
nicht bewegt hat. Fuͤr einen klugen, weit⸗ kundigen Mann muß ich ihn halten, der ſich in ale Lagen zu fuͤgen, der ſeine Worte abzumeſſen weiß, der ſich in den Grenzen einer berechneten Vorſicht hält und ſich keinen Strohhalm vergiebt, aber dieſe Art Menſchen ſind es eben, denen man am wenigſten trauen muß. Viel Schmeichel⸗ haftes hat er mir geſagt, das einem eiteln Maͤdchen wohl gefallen koͤnnte, mir geſiel
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