Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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wuͤnſchen, daß Sie an meine Tugend glauben, daß Sie Vertrauen zu mir faſſen, daß Sie mich nicht als einen aͤchten Katho⸗ liken ehren, ſondern als einen ſolchen, der das thut, was er glaubt und mit ſei⸗ nen Meinungen und Grundſaͤtzen nicht im Widerſpruche ſteht. Ueber ein wichtiges Kapitel ſprechen wir zu einer andern Zeit, es waͤre jetzt noch viel zu fruͤh, wenn ich davon redete Es iſt aber Zeit, die Damen putzen ſich, daß ich mich auch umkleide. Er verließ den Marquis.

Montesquieu hatte es dem Marquis deut⸗ lich genug verrathen, daß die Schoͤnheit und Liebenswurdigkeit ſeiner Tochter das Herz des jungen, feurigen Kriegers erobert hatte, und ſein Hochmuth ſchmeichelte ſich mit den angenehmſten Hoffnungen. Der wahr⸗ ſcheinliche Schwi⸗gerſohn war ja aus einem alten, ächt adlichen Geſchlecht und von einem ſeiner Ahnen war's ja bekannt, daß er den heiligen Ludwig auf dem Zuge nach