Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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Die Marquiſe entfernte ſich mit ihrer Tochter aus dem Zimmer, weil es Zeit war, die Morgenkleidung abzulegen und ſich zur Tafel anders anzuputzen. Mon⸗ tesquieu ſagte:Herr Marquis, ſoll ich Ihnen Gluͤck wuͤnſchen, das Sie eine ſo ausgezeichnet ſchoͤne und gebildete Tochter haben, oder ihr, daß ſie Eltern hat, die ihr dieſe Erziehung geben konnten, ich weiß es nicht! Eine ſehr intereſſante Unterhal⸗ tung hatte ich mit ihr, daß ich auf Ihre Rieſenbaͤume nicht achten konnte. Es iſt ſehr erwuͤnſcht, daß Sie wieder nach Paris kommen. Da, wo die Bildung erſt auf feſtem Grunde ſteht, wird ſie nirgends er⸗ ſchuͤttert, aber wo dieſer fehlt, eignet ſich uns von unſern naͤchſten Umgebungen ſo manches Unpaſſende, Schroffe und Ab⸗ ſtoßende an. Es waͤre ja auch Schade, wenn dieſe ſchoͤne Blume ſo einſam und ungeſehen auf dieſem abgelegenen Chartreu verbluͤhen ſollte.Aber, lieber Capitain, ſagte der Marquis,wenn ich Ihnen auch