Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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ich ihm dazu geliefert, erwiederte der Marquis.

Es wurde vom Landleben geſprochen und Montesquieu meinte, daß es fuͤr den gebildeten Menſchen, der im Umgange der Bauern und an ihren Ergoͤtzlichkeiten kein Vergnßgen, keine Unterhaltung finden koͤnne, gar kein Leben, ſondern nur ein Hinbruͤten, ein ödes, langweiliges Einerlei ſey. Die ſchonſte Natur, alle Abwechſelungen der Jahrszeiten, erſchienen doch immer in der⸗ ſelben Form wieder und ſpannten die Neu⸗ gierde und Aufmerkſamkeit ab. Das Leben in der Stadt, mit ſeinen verſchiedenartigſten

Abwechſelungen, die Gebilde der Kunſt, die

Geſelligkeit, die Leichtigkeit, Beduͤrfniſſe aller Art zu ſtillen, ſey das erwuͤnſchteſte. Auf dem Lande gewinne der Menſch, wo er in den Doͤrfern nur Thierheerden ſehe und Menſchen, die durch den ſteten Um⸗

gang mit ihnen endlich thieriſch wuͤrden, den Sinn fuͤr hoͤhere Genuͤſſe verloͤren,