Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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18 maͤßige Schoͤnheit wie das Ihre gewoͤhnt iſt.Aufrichtig geſagt, Herr Marquis, erwiederte der Capitain,wir ſind fur die reizendſten und odeſten Gegenden im glei⸗ chen Grade blind, wenn uns wichtigere Angelegenheiten anziehen. Der iſt ein un⸗ theilnehmender, ſchlechter Betrachter einer Gegend, und wenn ſie ein Paradies waͤre, welcher in einem Geſpraͤche iſt, was ihn mehr intereſſirt. Ob Ihr Garten wild, ſchoͤn, gekuͤnſtelt iſt, ob Geſchmack und freie Laune in ihm herrſcht, fürwahr, ich kann keine Rechenſchaft davon geben. Nachmittag will ich ihn allein ſehen, oder in Geſellſchaft eines Führers, der mich mit alltäglichen Dingen in ſeiner Rede lang⸗ weilt. Der Capitain blickte, waͤhrend er ſo ſprach, Johannen oͤfters an, ſie laͤchelte, und er glaubte gewiß, daß ſie die feine Schmeichelei, die in ſeinen Worten lag, verſtanden haͤtte. Sie verſtand ſie und belächelte ſeine uͤbel angebrachte Schmei⸗ chelei. Die Marquiſe wurde immer aͤngſt⸗