Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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1 als eine geborne Katholikin ſich mit einem

Calviniſten in ſolch eine Verbindung ein⸗ laſſen und ihn lieben konnte.

Waͤhrend die beſorgte Marquiſe die⸗ ſen peinlichen Ueberlegungen nachhing, kam Montesquieu mit Johannen aus dem Gar⸗ ten. Sie ſah Johannen ſcharf ins Geſicht und fand, daß es von einer heitern Freude erleuchtet wurde. Montesquieu war in ſei⸗ nen Bewegungen ſehr lebhaft. Scherzend ſagte der Marquis:Wenn es in Paris und Verſailles auch ſchoͤnere Gaͤrten als

den meinen giebt, ſo findet ſich doch dort keiner, der ſo wie dieſer als ein wildes Kind der Natur erſcheint. Die Kunſt haͤtte ſeine Geſtalt veraͤndern ſollen, wenn ich laͤnger hier geblieben waͤre, nun aber mag die Natur das, was die Menſchenhand ſchuf, wieder unſichtbar machen und uͤber⸗ wuchern. Nicht wahr, lieber Capitain, es iſt ein Wirtwarr, der dem Auge nicht ge⸗ ſallen kinn, das an Ordnung und regel⸗