Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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ſeyn, ich erwarte weiter keine von Dir. Franz, erwiederte Martreu,koͤnnte ich Dir in irgend einer Noth beiſtehen, ſo wuͤrde ich keine Gefahr ſcheuen, der Freund muß mit dem Freunde in den Tod gehen. Warum willſt Du mich Dir aber nach⸗ ziehen? Soll ich in Montrigard die Scenen des Schmerzes und Verdruſſes ſehen, die auf Deine Erſcheinung daſelbſt folgen? Du mußt mich ihrer uͤberheben. Zum Bei⸗ ſtande kann ich Dir auf keine Weiſe dienen,

Du weißt wie ich von Deiner Liebe zu der

Katholikin denke. Frei und rein muß ich mich von dem ganzen Handel halten, um jeden Flecken zu vermeiden, den der Ver⸗ dacht meiner Ehre, meiner Achtung gegen meine Glaubensverwandten und die Reli⸗ gion, die ich mit ganzer Seele als das Heiligſte wuͤrdige, zufuͤgen könnte. Du weißt, es lebt ſich ſchlecht in einem Hauſe, wo Krieg zwiſchen den Eltern und Kindern herrſcht, dieſe die Urſache des Streites ſind und die Pfeile des Schmerzes in die Herzen