Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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WMarquis wird, der ohne Menſchenliebe iſt

und die beſſern Gefuͤhle des menſchlichen Herzens, die auch dem Heiden nicht fremd ſind abgelegt hat. Gern geſtehe ich meine Schwaͤche, daß ich mir weder Liebe noch Vertrauen gegen ihn anzwingen kann. Die Freundſchaft und das Wohlwollen eines ſolchen Mannes läßt ſich nur durch

Verbrechen gewinnen und dadurch, daß

man ſeinen eigenen Glauben abſchwört,

ein Katholik wird und auf die Jagd geht,

die Zahl der Proſelyten, d. h. abſcheulicher Abtruͤnniger zu vermehren. Deſſen Tochter will Franz zu ſeiner Gattin nehmen! Mit welcher Schmach denkt er ſich zu bedecken! Liebe Julie, von ganzem Herzen bitte ich Dich, fliehe allen Antheil an dieſem Ver⸗ paͤltniſſe, in das ſich Franz mit der Katho⸗ likin ſetzen will; ließeſt Du Dich mit in daſſelbe verwickeln, mein Glaube an Deine Guͤte, meine Liebe zu Dir würde ſcheitern,

und ich weiß nicht, zu welchem Schrite Du mich zwingen wuͤrdeſt. Gewiß, Deine