hatte, war es insbeſondere, der ihn dem Comte de Martreu zum Gegenſtande des Abſcheues machte, daß ihm jede Annahe⸗ rung zu irgend einer Verbindung oder Ver⸗ wandtſchaft mit ihm ein Graͤuel ſchien,
dies Alles gab er ſeinem Freunde zu be⸗
benken, und daß ihre Liebe dadurch geſtört werden wuͤrde, aber dieſer erwiederte: „Wenn der Vater geſuͤndigt hat, ſo iſt darum die Tochter nicht ſchuldig, ſie ver⸗ dient Mitleid vielmehr und iſt zu bedauern, daß ſie einen ſolchen Vater hat. Sie kann ich lieben, wenn ich auch ihn ver⸗ abſcheue.“
Carl de Martreu hatte einen langen Brief an ſeine Julie geſchrieben, in dem er ihr insbeſondere ſeinen Schmerz uber Franzens Plan ſchilderte.„Gott weiß es,“ ſprach er,„daß ich keinen Katholiken ſeiner Religionsweiſe wegen haſſe, wenn er nur
nicht ſeinen Eifer ſo weit ausdehnt, daß er ungerecht und verfolgungsſuͤchtig wie dieſer


