Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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Eltern trauern mit mir uͤber einen Sohn,

der, ihre Hoffnungen getäuſcht hat, der

ihnen die Gefahr droht, ſich von ihnen los⸗ ſagen zu muͤſſen, ihr Kummer aͤngſtigt mein Herz. So wehe mir's thut, mich von Franz zu entfernen, der meinen Vorſtellun⸗ gen kein Geyor giebt, der feſt auf ſeinem Entſchluſſe beharrt, ich muß es, ich bin es meiner Ehre und meinem Gewiſſen ſchul⸗ dig. Ach, wer hätte in unſerer Familie je die Möglichkeit eines ſolchen Ungluͤcks ge⸗ ahnet, wer es geglaubt, daß Franz auf die Reinheit ſeines oͤffentlichen Religionsbe⸗ kenntniſſes ein ſo geringes Gewicht legte! Wie gefaͤhrlich iſt uns eine heſtige Leiden⸗ ſchaft, die den Verſtand, das fromme Ge⸗ fuͤhl uberwaͤltigt und heilige Verpflichtungen mit Fuͤßen tritt... Ich bitte Dich, meide Chartreu.“„

Julie gab den Eltern Martreu's Brief zum Leſen und der Comte ſagte:„Carl hat Recht. Vor allem befolge die Lehre, ſo