Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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die iſt fuͤr Dich ohne Reize. War ſie's denn auch heute?“—„Wenn ich die Er⸗ ſcheinung des Comte de Martreu abrechne,“ ſagte ſie in einem nicht voͤllig unbefangenen Tone,„ſo war ſie wie alle Tage in Char⸗ treu. Man koͤmmt hier ſo recht zur Be⸗ ſinnung, wird in ſeinen Beſchaͤftigungen nicht geſtört, ſteht zur rechten Zeit auf und legt ſich vor Mitternacht nieder. Nun weiß ich's, warum die Landleute ſo geſund ſind, ſie leben wie ihr liebes Vieh, ſo recht nach der Natur, und das iſt geſund.“—„Jo⸗ hanna, haſt Du's auch ſchon gelernt, dem Landleben, Deinem Aufenthalte in Chartreu eine Lobrede zu halten, die voller Spott und uͤbler Laune iſt? Das kann mir von einem Kinde nicht gefallen, dem da wohl ſeyn muß, wo ſeine Eltern ſind. Es iſt Dir ſehr gut, daß Du jetzt in Chartreu und nicht in Parjs biſt, das wirſt Du

ſpaͤter einſehen und der Vorſehung danken.“