Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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keit iſt.

gen anſchuͤrt und es unter ihnen nie zu einem Frieden kommen laͤßt. Es iſt uͤbri⸗ gens an keine Heirath mit dem Comte zu denken, wenn er mit ſolchem Eifer fur ſeine Kirche ſtreitet wie Du. Das aber wollt ihr Katholiken immer, Proſelyten machen, die Reformirten in eure Arme hinuberziehen, ihnen preiſet ihr euer religiöſes Leben als das wahre Paradies an, und von ihnen glaubt ihr, daß ſie wie Irrende, von Gott

Abgefallene, in einer troſtloſen Wuͤſte, ohne

Hirten und Weide umherkreiſen. Laßt ſie

doch, wie und wo ſie ſind, ſie fuhlen ſich

ja gluͤcklich und wollet ihnen ein Heil nicht aufdringen, ohne das ſie auch ſelig zu werden glauben. Welche Stimmen, welches Ge⸗ ſchrei wuͤrden die Katholiken erheben, wenn die Proteſtanten einen gleichen Bekehrungs⸗ eifer zeigten, und das Recht haben ſie dazu wie ihr, daß ſie es aber nicht geltend machen, das muß ich ihnen hoch anrechnen, wenn es nicht Indolenz und Gleichgultig⸗