Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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Comte ſeine Religion abſchwüre und ſich in den Schvoß unſerer Kirche aufnehmen ließe.

Wenn ich ihn richtig beurtheilt habe,

ſo verkauft ein Martreu das Himmliſche

gegen das Weltliche nicht, ſagte die Mar⸗ quiſe,und thaͤte er das, ſo wäre meine Achtung gegen ihn dahin. Die Religion iſt keine Sache, mit der man ein ſolches Spiel treiben kann, und ein Juͤngling, der es vermochte, koͤnnte auch mein Schwieger⸗

ſohn nicht werden. Aber ich denke doch,

ein reformirter Mann und eine katholiſche Frau koͤnnten innig und friedlich bei einan⸗ der leben, wie es die beiden verſchiedenen Kirchen auch ſollten, und ſie werden es, wenn wahre, reine, göttliche Liebe es iſt, die alle Glaubensunterſchiede uberſieht, dul⸗ det und leidet. Eben der Mangel dieſer

Liete iſt es, welcher die Katholiken und

Reformirten in dieſer feindlichen Trennung gegen einander hält, zu den blutigen Krie⸗