Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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Tugenden, weder Stand noch Reſchthum löſen kann, ein Hinderniß, das mir ewig im Wege ſtehen wird, ehe ich ſeine Ver⸗ bindung mit meiner Tochter zugebe, und das iſt ſein Calvinismus. Eher wird ſich die roͤmiſchkatholiſche mit der reformir⸗ ten Kirche verſchmelzen und ein Ganzes werden, ehe ich mich bewegen laſſe, meine Tochter mit einem Hugnotten zu ver⸗ binden. Dann wuͤrde mich mein Gewiſſen verdammen, dann wäre ich mir ſelbſt zum Abſcheu, dann wuͤrde mir der Fluch meiner Urahnen in die Ohren brauſen und mich Tag und Nacht an ein Verbrechen erinnern, das ſich mit Blut und Leben nicht wieder abwiſchen laͤßt. Welcher Verantwortung und Strafe, welcher Verachtung ſetze ich mich dann aus! Meine Freunde mußten von mir weichen und mich verwuͤnſchen. Nein, lieber gönne ich Johannen den Tod als einer ehrlichen Katholikin, als ein Leben in Schande mit einem Réformirten. In dem einen Falle könnte ich Ja ſagen, wenn der