immer tiefer dringt, der eine Wunde reißt die unheilbar iſt, und welchen man nicht wieder herausreißen kann, ohne das Leben ſelbſt zu zerſtoren?“
„Und waͤre auch das der Fall,“ ſagte ſie,„an den ich nicht glauben kann, ſo wurde er nicht durch meine Schuld herbei⸗ gefuͤhrt. Du konnteſt die Erſcheinung des Comte auch nicht vereiteln, Du konmeſt ihn auch nicht wie einen laͤſtigen Bettler,
den wir mit einer Gabe abfinden, von Dir
weiſen, Du haätteſt auch mit ihm geredet. Keine Vorſicht konnte ein Uebel verhuͤten, das Du dafuͤr achteſt, was ein uͤberraſchen⸗ des war, zu deſſen Verhinderung es keine Mittel gab. Buͤrde mir keine Schuld auf,
die ich mir nicht unbedachtſam auflud.
Und ich denke, das groͤßte Ungluͤck, was uns begegnen kann, waͤre es doch nicht, wenn Johanna es zum erſten Male gefuhlt haͤtte, daß ſie ein Herz hat, was lieben
kann. Die Neigung zum maͤnnlichen Ge⸗


