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zens in dem an allen Arten von Verfuhrun⸗ gen reichen und verſchwenderiſchen Paris geſchuͤtzt, und in dem abgelegepen, einſamen Chartreu ginge ſie ihr verloren? Was der Mutter ſo gefiel, koͤnnte das nicht der
Tochter auch, und zwar auf eine tie⸗
fere, folgenreichere Weiſe gefallen haben? Ein junges Maͤdchen von ihren Jahren iſt nicht blind gegen die Reize eines ſchoͤnen, jungen Mannes, ſie iſt nicht taub gegen ſeine Stimme, ihr Gefuͤhl iſt in ſeiner Nahe nicht verſchloſſen. Das Herz iſt be⸗ ſiegt, ehe der Verſtand ſeine Niederlage ahnet. Und wenn es der Fall waͤre, daß
der Comte unſere Tochter in Paris ſah,
daß er nicht des Gartens wegen, in dem er's nach Knabenart trieb, ſondern ihret⸗ wegen hierher kam? Daß er ſich ihr zei⸗
gen, ſie ſehen und reden hoͤren, daß er die
Entdeckung machen wollte, ob er in ihr Gegenliebe erwecken koͤnne? Kannſt Du
dafuͤr ſtehen, daß er dem unbewachten
Kinde einen Pfeil ins Herz druͤckte, der


