Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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Der Narquis fühlte die treffenbe, ſtechende Wahrheit, die in der Rede ſeiner Frau lag, und da er den Widerſpruch ſcheuete, kam er lieber auf den Beſuch des jungen Comte von Martreu zuruͤck und ſegte:Wenn jede Ruͤckſicht, welche die Religion fordert, Dir nichts gilt, ſo wirſt Du doch die eine beachten, die gewiß eine wichtige iſt, welche mir bei dem Beſuche des Comte einfaͤllt. Sein artiges Betragen, ſein einſchmeichelndes Weſen, die ganze Manier, wie er ſich Dir darſtellte, hat Dir ſo ungemein gefallen, und warum ſollte es das nicht, wenn es ſo geartet war, daß es Dir Beifall abnoͤthigte. Der Verſtand biligt das Schöne, Gefollige, er zieht das Herz mit ſich fort und es huldigt ohne Straͤuben ſeinen Eingebungen. Das hat bei Dir, einer verheiratheten Frau, die durch ihre Pflicht geſchutzt iſt, weiter keine Gefahr und nachtheilige Folgen. Kannſt Du aber daſſelbe von unſerer Johanna ſagen? Wir hätten die Ruhe ihres Her⸗