Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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8 wartete, was ſie hören würde und ſchon im voraus nichts Gutes vermuthete, ſagte der Marquis, der ſich ſo ſonderbar gebehr⸗ det hatte:Wenn der Teufel eine Seele verfuhren will, ſo nimmt er die Geſtalt ei⸗ nes Engels an. Die Schlangen, die am gefaͤhrlichſten verwunden, haben die bunt⸗ gefaͤrbteſte Haut. Es ſoll nun eben nicht damit geſagt ſeyn, als ob dieſer Comte, der euch Alle und vielleichl auch wohl Johannen ſo bezaubert hat, ein ſolcher Engel oder eine ſolche Schlange waͤre; aber man pflegt zu ſagen, der Apfel fallt nicht weit vom Stamme. Ich traue keinem Martreu, ſo lange er noch einen Arm be⸗ wegen kann. Sein Vater war einer der wuthendſten Calviniſten und in der Schlacht von Dreur vertheidigte er ſich wider vier

katholiſche Fußknechte, wollte ſich nicht ge⸗

fangen geben und verlor ſo wie ein toller

Maärtyrer, der fuͤr Irrthum, Empörung und

Lüge ſein Leben einſetzt, das Leben unter

den blutigſten Streichen. Der Sohn eines