— 1— Fremde war?“—„Wenn's der junge Comte de Montremi nicht ſelber war, ſo errathe ich's nicht. Vielleicht will uns ſein Vater beſchaͤmen und ließ uns nach Haute⸗ verd einladen. Es iſt Unrecht, daß wir die naͤchſten Nachbaren noch nicht beſuchten. Wofuͤr muͤſſen ſie uns halten! Scheint's doch, als ob wir an Chartreu ſo gefeſſelt waͤren, daß wir uns nicht von ihm entfer⸗ nen koͤnnten.“—„Eer war ein Freund des jungen Comte von Hauteverd, ein Comte Martreu, ſein Vater iſt geſtorben, er hat ſeine Guͤter bei Abbeville.“
Als der Marquis den Namen Martreu nennen hoͤrte, verzog er ſein Geſicht wie einer, der ſich auf die Zunge gebiſſen hat und ſein ſchmerzhaſtes Gefühl nicht laut werden laſſen will. Er ſchien zugleich be⸗ troffen zu ſeyn, als ob er eine Schreckens⸗ nachricht erfahren haͤtte. Nach einem kurzen Schweigen, waͤhrend es der Marquiſe wie Dolchſtiche durch's Herz fuhr, die ängſtlich


