10—
naht ſich uns mit den gewöhnlichen Hoͤflich⸗ keitsbezeugungen, entſchuldigt ſich, daß er ſich ohne beſondere Erlaubniß in den Gar⸗ ten wagte und erzaͤhlte nun, er habe als Knabe mit dem jungen Comte de Montremi hier geſpielt, ſich ſo glücklich gefühlt als ſpäter nie, und wolle an dieſem Orte, den er viel⸗ leicht zum letzten Male ſähe, dem Himmel ein Dankopfer fuͤr genoſſene Freuden brin⸗ gen. Die muͤtterliche Guͤte der letzt ver⸗ ſtorbenen Comteſſe von Chartreu koͤnne er nicht genug ruͤhmen. Er erzaͤhlte uns einen Theil ſeiner Lebensgeſchichte, hob die wichtigſten Momente deſſelben aus und dies Alles auf eine ſo liebliche, herzergreifende Weiſe, daß er uns Alle füͤr ſich einnahm. hmend erwähnte er Deiner als eines Mannes, der im vorzüglichen Rufe ſtehe. Bileiben wollte er nicht, weil ſeine Zeit be⸗ ſchraͤnkt ſey und ihm keinen längern Auf⸗ enthalt verſtatte. Durch zu vieles Bitten wird man unhöflich und läſtig, ich ließ ihn gehen. Kannſt Du's etrathen, wer dieſer


