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holen.„Bleibe,“ bat ihn ſeine Gattin, „Du koͤnnteſt das Uebel nur noch ſchlim⸗ mer machen. Sieht man Dich mit ihm gehen, ſo mußt Du auch ſagen, wer der junge Mann iſt.“—„Das muß ich ſo ſchon ſagen, wenn ich gefragt werde,“ ent⸗ gegnete der Pächter, ſetzte ſeine Mutze auf und ging ſo verdrießlich aus dem Zimmer, als ob er einen faulen, widerſpenſtigen Knecht ſchelten wollte, und ließ ſich dies⸗ mal von ſeiner Frau nicht beſaͤnftigen⸗ 2 Der Comte kam ihm entgegen, reichte ihm ſeine Hand und ſagte:„Mein Gluͤck iſt ohne Grenzen! Mir iſt, als ob ich im Pimmel geweſen waͤre und den ſchoͤnſten Engel geſehen haͤte! Reizenderes, Herr⸗ licheres hat die Natur nicht aufzuweiſen, als dieſe Marquiſe!“—„Mein Gott“ ſagte der Paͤchter,„ſind Sie doch ganz außer ſich! Welche Sprache füͤhren Juͤng⸗ linge, in denen die Leidenſchaft der Liebe gluht! Sie gehen auf Sonnenwolken, ſie
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