Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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ſchwarmen in Paradieſen umher, und an⸗ ders wie ein Engel kann Ihnen die Ge⸗ licbte nicht erſcheinen. Sie bluͤht als die einzige, ſchoͤnſte Blume in dem Garten und alle andere ſind unſcheinbar. Dieſen Wahnſinn kann ich Ihnen gern verzeihen, 5 er iſt allgemein und waͤhrt ſo lange, bis ihn die ruhige Vernunft wieder verſcheucht, wie die Sonne den Nebel; aber was ich Ihnen nicht verzeihe iſt, daß Sie mich durch Ihre Liebe mik dem Marquis und Ihrem Vater zugleit entzweien werden, das mußten Sie bedenken und zu verhten ſuchen. Man fordere doch von Niemanden eine Gefaͤlligkeit, die, wenn ſie uns auch nutzt. ihm zum Schaden gereicht, man ſebe doch Keinen in peinliche Verlegenheiten, wo er Vertrauen, Glauben und Ehre verlieren kann, Guͤter, die man ihm nicht ſo leicht wieder zu verſchaffen vermag. Einem jun⸗

gen Menſchen eine Thorheit verzeihen, in

in dem das Herz mit ſeinem Scepter uͤber den Verſtand herrſcht, dazu läßt man

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