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ſtehen, der fremde Comte hat einen bleiben⸗ den Eindruck auf mich gemacht, Alles was er ſprach intereſſirte mich und fuͤhrte ihm mein Herz naͤher. Wir reiſen morgen nach Hauteverd, ich muß erfahren, ob der Juͤngling ſo geartet iſt, wie er mir er⸗ ſcheint. Schade, daß der Vater nicht hier war, ihm müſſen wir von dem Comte und der Unterhaltung mit ihm erzäͤhlen, viel⸗ leicht kannte er den Comte de Martreu bei Abbeville.“
Waͤhrend dieſer Geſpraͤche war der junge Comte auf dem Wege nach dem Wirthſchaftshauſe. Er wollte ſich da nicht lange verweilen und ſeine Ruͤckreiſe nach Hauteverd ſchnell antreten. Aus mehreren Gruͤnden fuͤrchtete er die Zuſammenkunft mit dem Marquis. Der Paͤchter war vom Felde gekommen und ſeine Gattin hatte ihm geſagt, daß Franz, ihrer Bitten und Warnungen ungeachtet, ſich weggeſchlichen
habe, um nach dem Schloßgarten zu gehen.


