Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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Geſtaͤndniß! einer zartlichen, Liebe reichen Seele. Zwar ſind wir Alle noch im Dun⸗ keln und mit Gewißheit läßt ſich nichts ſagen; aber er wird uns ſelbſt ein Licht anſtecken, und eher als wir's glauben. Raſch fliegt die Liebe zum Ziele, ſie zögert nicht, ſie will ihres Triumphs und ihres Gluͤcks gewiß ſeyn. Fuͤr einen edlen

Jüngling muß ich ihn halten, die Redlich⸗

keit ſprach aus jedem ſeiner Zuͤge, und ſo kann die Unſchuld nicht luͤgen. Wir wollen

doch ſehen, wie wir ihn in Hauteverd fin⸗

den, und was man bort uͤber ihn urtheilt. Vertrauen Sie mir und glauben Sie, daß ich Ihre muͤtterliche Freundin bin.

Johanna umarmte dankbar die Gou⸗

vernante und bekannte ihr ohne Ruͤckhalt, daß ſie dieſen Comte, den ſie nur auf eine urze Zeit ſah, unausſprechlich liebte. Die Erſcheinung der Marquiſe ſtoͤrte die weitere untethaltung. Sie ſagte:Ich muß ge⸗

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nicht zu gering acten muß, tiegt oft das