Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

213 Ganze kann ich nicht beſchreiben, 3 fehlen

meiner Phantaſie dazu die ſchonen, lieb⸗

lichen Farben, und der Sprache die Worte, und dem Herzen das volle Gefuͤhl. Kurz, ſelig war ich hier, wie ich's vielleicht nie wieder werden kann. Wie hat ſich Alles in mir ſo verwandelt, wie erſcheint mir die Welt ſo anders, als ſie mir ſonſt erſchien! Mein Eden iſt nicht mehr! Noch weilet

hinter den Wolken der Zukunſt eine Sonne,

ob ſie im Lichtglanze hervortreten und meine Tage beſcheinen wird, das weiß ich nicht. Sehe ich aber auch ihr freundliches Angeſicht, dann ſollen Zweifel und Sorge aus dieſer Bruſt weichen, und wenn mir das heitere Knabenalter auch nie wieder erſcheint, ſo werde ich als Juͤngling aus einer andern Quelle meine Wonne ſchoͤpfen. Sehen Sie, das iſt's, was mich nach Char⸗ treu zog. Dem guten Gotte habe ich hier ein Dankopfer gebracht, der, wenn er auch die gluͤckliche Zeit entſchwinden ließ, die das einzige Paradies des Menſchenlebens

½