Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Comte in Hauteverd. Ich und der junge

Comte Franz liebten uns als Brüder, und die Zeit, wo wir bei einander waren, glich Freudenfeſten. Seit meine Eltern mir ge⸗ ſtorben ſind, hat ſich meine ganze Liebe ihm zugewandt, und der theuerſte F eund iſt er fuͤr mich auf Erden. Mit ihm diene

ich unter einem Regiment. Wir hangen

mit groͤßter Innigkeit an einander, wohnen in einem Zimmer, eſſen an einem Tiſche, ſchlafen in einem Bette, und ein Vergnuͤgen,

an dem der Andere nicht Theil nimmt, iſt fuͤr den Einen ohne Reiz. Die herzlichſte

Uebereinſtimmung herrſcht unter uns, die kein feindliches Wort je trubte. Heute noch hoffe ich ihn zu ſehen, um mit ihm

nach wenigen Tagen, da unſere Urlaubs⸗ zeit verflo ſſen iſt, nach Paris zuruͤckzu⸗

reiſen.

»

Warum mir aber Ctartreu und die⸗ ſer Garten insboſondere ſo lieb iſt, das

kann ich mit wenigen Worten bezeichnen⸗

1