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Herz ſich tief verwundet fuͤhlte, wo mein Auge weinte. Hoffnung und Zweifel, Irr⸗ thum und Wahrheit, Sehnſucht und Ver⸗ langen ſind die abwechſelnden Zuſtaͤnde, die in meinem Gemuͤthe noch walten, die mich bald heben, bald niederſenken. Eben jetzt ſtehe ich vor einem Vorhange, ach, ich weiß es nicht was ich erblicke, wenn er ſich aufrollt, und doch iſt das, was ſich mir dann zeigen wird, ſo entſcheidend, es wird meine Freude oder meinen Schmerz
für's ganze Leben beſtimmen. Doch, nun
zur Erzählung.“
„unweit Abbeville liegt das Schloß
meines Vaters des Comte de Martreu. WMeine Mutter, eine geborne Montremi, iſt eine Verwandte es Comte de Montremi in Hauteverd. Auf dieſem Schloſſe hier lebte eine Comteſſe de Chartreu, eine Frau von einfacher Sitte, gutig und wohlthaͤtig
und eine liebevolle Freundin junger Kinder. Faſt jaͤhrlich beſuchten meine S den


